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Gruppe aus St.Martin bei Feuerwehrolympiade in Finnland dabei

Trainingsauftakt des Olympiateilnehmers FF St.Martin


hinten v.l.n.r: Christian Gierlinger, Franz Kepplinger, Bernhard Leitner, Gerhard Schuhmann
mitte: Manfred Lanzersdorfer, Hannes Kehrer, Siegfried Kehrer
vorne: Herbert Lanzersdorfer, Christian Nigl
ST.MARTIN: Vom 22. - 28. Juli 2001 finden in KUOPIO (Finnland) die Internationalen Wettkämpfe des Feuerwehrverbandes CTIF, kurz die Feuerwehrolympiade, statt. Es treffen sich im bekannten Skisprung - Weltcuport über 25 Nationen, um sich im friedlichen Wettstreit in verschiedenen Disziplinen zu messen.

Die österreichischen und auch die oberösterreichischen Gruppen zählen seit jeher zu den heißen Titelanwärtern. Qualifiziert man sich ja auch nur mit absoluten Spitzenzeiten. In Oberösterreich wurden die Ergebnisse der Landesmeisterschaften 1999 und 2000 zusammengezählt. Die Summe dieser beiden Bewerbe gewann die Gruppe St.Martin im Mühlkreis (Bezirk Rohrbach) vor der Gruppe Weeg aus dem Bezirk Grieskirchen. Es ist dies das erstemal, dass sich bei den Erwachsenen eine Gruppe aus dem Bezirk Rohrbach qualifizieren konnte.

Nun näheres zur Gruppe aus St.Martin:
Seit 12 Jahren besteht diese Mannschaft in beinahe unveränderter Zusammensetzung. Die Mannen Nigl Christian, Kepplinger Franz, Leitner Bernhard, Rammerstorfer Andreas, Kehrer Siegfried und Hannes, Gierlinger Christian, Schuhmann Gerhard sowie Lanzersdorfer Manfred und Herbert erreichten schon 108 Siege bei Bewerben, gewannen 16 mal die Bezirkswertung von Rohrbach, wurden 4 mal Landessieger in Oberösterreich, gewannen den internationalen Bewerb (Teilnehmer aus 5 Nationen) in Luxemburg 1997, und qualifizierten sich nun, als absoluter Höhepunkt, für die Feuerwehrolympiade 2001 in Kuopio / Finnland.

Der internationale Bewerb in Finnland wird genauso gelaufen, wie die Ausscheidung in Österreich, bis auf kleinere Veränderungen.
Das Wichtigste: Beim Staffellauf (ein Bewerb setzt sich ja immer aus dem Aufbau einer Löschleitung und aus einem Staffellauf zusammen) sind in die 450m Stadionrunde noch 3 Hindernisse eingebaut.
1 Läufer muss ein 8 Meter langes Rohr (Durchmesser: 80 cm) so schnell wie möglich durchrutschen. Er läuft dabei mit voller Geschwindigkeit auf das Kunststoffrohr zu, hechtet sich mit dem Kopf voran hinein, und rutscht so ohne Verzögerung hindurch. Ein zweiter Läufer überquert eine 1,60 m hohe Wand, ein dritter läuft über einen 6 Meter langen Balken, welcher gerade mal 15 cm breit, und in einer Höhe von 60 cm angebracht ist.

Da ja die oberösterreichischen Gruppen zu den Favoriten gehören, rechnet sich die Gruppe aus St.Martin einen Spitzenplatz aus. Der Grundstein dafür, wird seit Herbst mit einem konsequenten Wintertraining betrieben. Nun hofft man, dass sich niemand verletzt, sodass einer positiven Teilnahme an dieser Olympiade nichts im Wege steht.

Die Olympioniken bedanken sich bei Ihrem Hauptsponsor Sparkasse Mühlviertel West ( http://www.smw.at ) für die Unterstützung.

Für weitere Informationen steht die Marktgemeinde St.Martin i.M. (Lanzerstorfer Manfred) zur Verfügung.

 

Quelle: Freiw.Feuerwehr St.Martin i.M. - Manfred Lanzersdorfer, erschienen am 6.6.2001
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