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Altbäuerin seit 10 Jahren in der Welt unterwegs


Ihre Reiselust entdeckte Maria Altendorfer aus Putzleinsdorf vor fast genau zehn Jahren.
In 80 Tagen umrundeten die Helden im Roman von Jules Verne die Welt. Die Putzleinsdorfer Bäuerin Maria Altendorfer schaffte dies in nicht ganz drei Wochen. Und das ist nur eines von vielen Abenteuern, von denen die 69-Jährige inzwischen erzählen kann.

PUTZLEINSDORF. Ihre Reiselust entdeckte Maria Altendorfer vor fast genau zehn Jahren: Eine Reisegesellschaft rund um Dr. Hasengschwandtner ("Papa Doc") plante eine Fahrt nach Kreta. Als ihnen jemand ausfiel, sprang kurzerhand Maria Altendorfer ein: "Kurz bevor wir wegfuhren, dachte ich, ich dreh wieder um. Lauter junge Leute waren mit", erzählt Maria Altendorfer lächelnd. Doch beim Anblick des Meeres in Griechenland blieb ihr fast die Luft weg: "Das war etwas ganz Besonderes für mich. Das Meer hat mich unglaublich fasziniert und tut es auch heute nach so vielen Reisen noch immer", so die resolute alte Bäuerin, deren Lieblingsfach in der Schule klarerweise Erdkunde war.

Gelegenheit, angesichts des Meeres ins Schwärmen zu geraten, hatte die Mutter von sechs erwachsenen Kindern inzwischen genug: Bei der Weltrundfahrt, wieder geplant und organisiert vom Reiseclub "Papa Doc", ging es von Wien über Kuala Lumpur, Singapur, Neuseeland, Rarotonga, die Polynesischen Inseln, nach Los Angeles und zurück nach Wien. "In Aitutaki, das ist eine der Polynesischen Inseln, wussten die Inselbewohner nicht einmal, dass man Kühe melken oder aus Milch Butter erzeugen kann", erzählt die Witwe noch heute erstaunt. Besonders gerne denkt die Landwirtin an die Reise nach Australien zurück. "Sydney, die wunderschöne Landschaft oder die vielen Tiere, die man ja eigentlich nur aus dem Fernsehen kennt, haben mir sehr gefallen."

Die Ziele ihrer Reisen, die sie so selbstverständlich nennt, klingen fast unglaublich: Tunesien, Amerika, China, SriLanka, Indien, Japan, Brasilien und letztes Jahr Argentinien, Feuerland - Patagonien. "Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich in meinem Alter noch so weit fortkomme und wenn ich zu Hause bin, vergeht kein Tag, wo ich nicht an die fernen Länder denke", so die bescheidene Frau und weiter: "Man kann sich gar nicht vorstellen, wie schön die Welt wirklich ist." Wie sie sich die Reisen finanziert? "Meine Kinder stehen voll hinter mir und schenken mir zu jedem Anlass Geld. So spare ich ein ganzes Jahr für eine Reise mit dem Club 'Papa Doc'." Ihr nächstes Ziel: "Ende November geht es los nach Costa Rica und Panama. Aber das wird wahrscheinlich meine letzte Reise sein," sagt sie, doch ganz überzeugend ist sie dabei nicht.

FOTO: BM

 

Quelle: Bezirksmagazin, erschienen am 26.11.1999
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