ST.MARTIN/KUOPIO: Die Göttin Fortuna war nicht ganz auf der Seite der Bewerbsgruppe aus St.Martin bei der Feuerwehrolympiade in Finnland.
Nach dem Löschangriff konnte man noch mit dem Sieg rechnen. Die Angriffszeit von 33,8 Sekunden bedeutete nicht nur Weltrekord, sondern wäre bis dahin auch die Führung im Bewerb gewesen. Ein kleiner Fehler machte diese Zeit aber zunichte.10 Schlechtpunkte beendeten alle Träume.
Die Gruppe St.Martin war trotzdem in der Lage die Leistung zum richtigen Zeitpunkt zu bringen.
Ohne Schlechtpunkte wäre der zweite Platz herausgekommen, wobei mit der Euphorie eines guten Löschangriffes sicher noch eine bessere Zeit im Staffellauf möglich gewesen wäre. Die Entscheidung zwischen Weeg und St.Martin wäre knapp geworden.
Nachdem sie ihr Ziel eines Spitzenplatzes, wie sich das die Olympioniken aus St.Martin vorgestellt hatten, verfehlte hatten, fand sich überraschenderweise ein erster "Tröster" im Quartier in Finnland ein. Landesrat Aichinger flog spontan von Linz nach Finnland und plauderte gemütlich einige Worte mit den Olympiateilnehmern.