DONAUTAL: Das europaweite Schutzgebietsnetz NATURA 2000 soll auf das Gebiet des Oberen Donautals ausgeweitet werden, berichtete kürzlich Naturschutzlandesrätin Dr.Silvia Stöger.
Die Einrichtung und der Erhalt eines Schutzgebietes tragen zur regionalen Wertschöpfung und zur strukturellen Stärkung einer Region bei. "So fließen rund 50-70 % der einmaligen Ausgaben durch Land, Bund usw. direkt in die Region ein, und es ergeben sich neue regionalwirtschaftliche Chancen im Bereich des Tourismus", ist Stöger überzeugt. Eine gute Verbindung zwischen Naturschutz und Tourismus hat dabei die höchste Priorität, was hier im Oberen Donautal gewährleistet wird.
Das benachbarte Bayern schließt auch ein NATURA 2000-Projekt an, wodurch einem gemeinsamen, grenzübergreifenden Zusammenhang mit dem Projekt "Grünes Band" nichts im Wege steht. Durch den Schutz dieser Region können seltene Tiere wie Uhu, Smaragdeidechse oder Hirschkäfer vor dem Aussterben bewahrt werden, und auch die Einzigkartigkeit der Region bleibt für die über 300.000 Besucher jährlich erhalten.
In nächster Zukunft sollen Natur-Vermitlungs-Projekte sichergestellt werden, um so weitere Touristen in das schöne Gebiet der Oberen Donau zu locken.