TSU 1960 Hofkirchen - Bad Zell 2:2 (2:1) Gerechte Punkteteilung in der 60er-Arena in Hofkirchen zwischen Hofkirchen und Bad Zell.
Schlagi“ erzielte das rasche 1:0 ...
Foto: Martin Pirkelbauer
HOFKIRCHEN: Die Gästemannschaft aus Bad Zell startete fulminant und spielte sich einige gute Torchancen heraus. Den Treffer in der Anfangsphase erzielten jedoch die 60er: Nachdem der Gästekeeper Florian Wurm einen Rückpass mit den Händen entschärfte, entschied Schiedsrichter Madzar auf indirekten Freistoß für Hofkirchen. Zunächst bat Ralph Gumpenberger den Gästekeeper noch höflich um den Ball. Nachdem dies nichts fruchtete, nahm er sich die Kugel einfach und spielte auf den freistehenden Heli Schlagnitweit, der mühelos zum 1:0 einnetzte (4.). In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Der andere Wurm in der Gästemannschaft machte es in der 20.
Minute besser als sein Namenskollege im Tor und traf zum Ausgleich.
Hofkirchen reagierte und spielte daraufhin aggressiver. Svoboda-Time dann in der 27. Minute: Aus gut 20 Metern versenkte er den Ball unhaltbar im langen Eck zur 2:1 Pausenführung. Die Flugbahn einer alkoholisierten Wespe ist leichter zu berechnen als jene des Balles nach einem Svoboda-Schuss!
In der zweiten Hälfte bot sich den wiederum stimmgewaltigen 60er-Fans ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Beide Mannschaften übergaben das Defensive Mittelfeld der gegnerischen Mannschaft. Hofkirchen zudem im Spielaufbau fehleranfällig - konnte daher nicht den gewohnten Druck auf den Gegner ausüben. Bad Zell nutzte die sich bietenden Räume im Zentrum und kam durch Christian Ebner zum verdienten Ausgleich (75.).
Welche Moral in der Gahleitner-Elf steckt, bewies die Reaktion auf den Ausgleichstreffer. Auch in der Bezirksliga gibt sie sich nicht mit einem "X" zufrieden und kämpfte sich zurück ins Spiel. Da die letzten Chancen jedoch vergeben wurden, mussten sich die 60er mit einem Punkt gegen den Unentschieden-Kaiser der Bezirksliga (3 Unentschieden in 4 Spielen) zufrieden geben.
Mit 7 Punkten aus 4 Spielen erfüllte die junge Hofkirchner Mannschaft bisher die (hochgesteckten) Erwartungen in der Bezirksliga und bot seinen Fans sowohl defensiv als auch offensiv torreiche Spiele. Sollte sich die Defensive der Gahleitner-Elf noch konsolidieren, dann......
Einziger Wehrmutstropfen bisher: Die schwere Schulterverletzung von Daniel Reiter, der in der 30. Minute ausgewechselt werden musste. Alles Gute und eine Botschaft auf diesem Weg: "Ein wahrer Reiter hat keine Bänder! Was hast du dir also gerissen?"