Das Spiel begann mit einer Chance für Vöcklamarkt in der 2. Minute. Praktisch im Gegenzug hatte Martin Wöss nach einer schönen Vorlage von Manuel Engleder die Chance, Rohrbach/Berg mit 1:0 in Führung zu bringen, doch der Ball strich um Zentimeter an der linken Torstange vorbei.
In weiterer Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes, kampfbetontes Spiel, das mit vielen, kleinen taktischen Fouls immer wieder gestört wurde. Diese Fouls gab es eigentlich bis zum Ende und Schiedsrichter Hinterhölzl war voll gefordert, dass ihm das Spiel nicht entgleitet.
In der 23. Minute geht Vöcklamarkt mit 1:0 in Führung - ein Flankenlauf auf der linken Seite bis zur Toroutlinie, eine herrliche Flanke in den Strafraum und Günter Greil verwertet diese mit einem für TH Kerl unhaltbaren Schuss.
In der 34. Minute zeigt Schiedsrichter Hinterhölzl auf den Elfmeterpunkt nachdem Beham einen Vöcklamarkter Stürmer bei einem Angriff im Strafraum gehalten hat; Josef Bauer lässt bei seinem Schuss in die linke untere Ecke vom Schützen aus gesehen TH Kely keine Chance.
In der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte hat Rohrbach zweimal die Chance auf den Anschlusstreffer, doch jedes Mal ist der Vöcklamarkter Torhüter Stix nicht zu bezwingen.
Zuerst dreht er einen Kopfball von Manuel Engleder mit Mühe noch über die Querlatte, beim darauffolgenden Eckball steigt Rene Beham am höchsten und plaziert den Ball in die linke Ecke, aber der Torhüter beweist sein Können und hat auch das nötige Glück dazu.
Die Vorentscheidung fällt kurz nach dem Seitenwechsel mit dem 3:0 von Mario Leinberger in der 49. Spielminute.
In der 57. Minute ein gelungener Auftritt von Johannes Wild - nachdem er mehrere Vöcklamarkter Spieler überspielt hat, schießt er aus rund 18 m auf das Vöcklamarkter Tor und wieder gelingt es dem Vöcklamarkter Torhüter, dass er den Ball noch über die Latte drehen kann.
Drei Minuten später ein Freistoss für Rohrbach aus rund 25 m - der plaziert in die rechte Ecke geschossene Ball kann wiederum vom Vöcklamarkter Schlussmann gehalten werden.
In der 81. und 83. Minute erzielt Vöcklamart noch zwei weitere Treffer durch Greil und Szabo, wobei das 5:0 sehr nach Abseits aussah.
Damit endete das Auswärtsspiel im Salzkammergut mit einem Debakel, wobei zusammenfassend schon festgehalten werden kann, dass Vöcklamarkt den Sieg zwar verdient hat, aber in dieser Höhe sicher nicht ein Unterschied festzustellen war. Der Torhüter aus Vöcklamarkt Christian Stix hat sicher ein Hauptverdienst an diesem Ergebnis.