NEBELBERG/LINZ: NEBELBERG. Michael Lauß, ein gebürtiger Nebelberger ist Künstler und Bildhauer. Er präsentiert demnächst seine Arbeiten in einer Ausstellung in der Galerie MAERZ in Linz. Diese Ausstellung wird am Dienstag, 2. Oktober 2001 um 19.00 Uhr in der Landstraße 7 eröffnet und ist bis 31. Oktober zu sehen. Orte seines künstlerischen Schaffens sind eine Werkstätte im benachbarten Bayern und ein Atelier in Linz, Europaplatz 4. Lauß ist seit dem Jahre 1984 freiberuflicher Künstler und Bildhauer und kann auf einige bedeutende Werke und erfolgreiche Ausstellungen zurückblicken. Teilnahmen an Symposien in Oxford, der Slowakei und Tschechien sind hier anzuführen, genauso wie sein Wirken in der Dreiflüssestadt Passau. In der Galerie MAERZ wird Lauß seine neuesten Kunstobjekte ausstellen. Michael Lauß: "Im großen Ausstellungsraum werde ich an den Wänden großformatige Graphiken anbringen, welche mit Zimmermannsbleistift auf grauem Papier gezeichnet worden und im Laufe des letzten Jahres entstanden sind. In der Mitte des Raumes stelle ich eine aus kleinen Holzstücken gefertigte Plastik mit dem Titel "Hirsch" dar. Diese Plastik wurde aus Lindenholz gefertigt – ohne jeglichen Nagel, Schraube oder Leimverbindung - wobei die Farbgebung die Dominanz der Figur entschärft und den kunstinteressierten Beobachter zum Innehalten anregen soll."
Als weiteres Ausstellungsobjekt wird ein "Spielraum" eingerichtet werden. In diesem Raum stellt Künstler Lauß kleine Kästchen aus Holz in unterschiedlicher Dimension und Farbe vor. Diese eher ungeordnete Formation kann und soll die Ausstellungsbesucher zum Spielen animieren, ob imaginär oder real, dies bleibt dem Betrachter überlassen. Eröffnet wird diese Ausstellung von Mag. Anneliese Geyer vom Institut für Kulturförderung beim Land Oberösterreich.
Nützen sie die Gelegenheit, sich mit zeitgenössischer Kulturarbeit auseinander zu setzen. Vielfach wird die "künstlerische Jetztzeit" verachtet und die Aufmerksamkeit jenen Werken geschenkt, die vor hundert Jahren oder älter entstanden sind. Ein Besuch lohnt sich allemal, da der Künstler selbst Rede und Antwort stehen wird.