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Schlägl startet im Herbst 2002 als erste Bioschule Österreichs

Trend zu biologischer Wirtschaftsweise unübersehbar

SCHLÄGL. Mit dem Schuljahr 2002/2003 startet in Schlägl die erste Bio-Landwirtschaftsschule Österreichs. Damit schließt sich eine Lücke in der Ausbildung für biologische Wirtschaftsweise.

19.000 Biobetriebe bewirtschaften in Österreich eine Fläche von rund 270.000 ha, das sind mehr als 10 % der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche. In Oberösterreich werden 42.000 ha von 2.700 Betrieben biologisch bewirtschaftet. Und die steigende Zahl der Antragsteller (+ 24 % gegenüber 2000) zeigt, dass immer mehr Landwirte auf biologische Wirtschaftsweise umstellen wollen. Nicht zuletzt auf Grund des boomenden Handels mit Bioprodukten. Die Landwirtschaftsschule Schlägl setzt mit der Spezialisierung auf ausschließlich biologische Land- und Forstwirtschaft einen wichtigen Schritt zur richtigen Zeit: Alle zukünftigen Biobauern und Umsteller sollen eine maßgeschneiderte Ausbildung erhalten, wie sie sonst keine herkömmliche LWS bieten kann. Geplant ist der Start im Herbst 2002 mit zwei ersten Jahrgängen und Weiterführung bis zum Facharbeiterabschluss, und bei entsprechender Nachfrage, je einer Klasse biologische Landwirtschaft und naturnahe Waldwirtschaft in Abendform.

Schwerpunkte in der BLWS

Der Schwerpunkt der Schule liegt natürlich in der landwirtschaftlichen Ausbildung auf der Basis der Richtlinien des biologischen Landbaus in Österreich. Geplant ist außerdem, für die BLWS Schlägl eine eigene Biolandwirtschaft zu pachten, die als Lehrbetrieb geführt werden soll. Auch Praxiswochen auf Biobetrieben stehen auf dem Stundenplan der zukünftigen SchülerInnen. Weiters soll durch die gemeinsame Ausbildung von Mädchen und Burschen die Persönlichkeitsentwicklung und Partnerschaftsfähigkeit gefördert werden.

Adaptierungen notwendig

Zwar bietet die Schlägler Fachschule bereits viele Voraussetzungen für den Start der BLWS. Um alle Anforderungen zu erfüllen, sind jedoch eine Reihe von Adaptierungen im Bereich der Infrastruktur erforderlich: Die Seminarräume, die Verarbeitungsräume und Labors müssen ausgebaut werden, ein zweiter Computerraum wird notwendig, für die Direktvermarktung wird ein Verkaufsladen eingerichtet und im Internat müssen Räumlichkeiten für Mädchen und Bursche geschaffen werden. Auch die Schulküche ist von den Adaptierungsmaßnahmen betroffen, diese wird ganz auf die Verwendung von rein biologischen Produkten umgestellt.

Die neue BLWS will Jugendliche im Alter von etwa 14 Jahren, aber auch Erwachsene, aus ganz Österreich ansprechen. Eine wichtige Zielgruppe bleiben jedoch die bäuerlichen Hoferben aus der Region. Näheres über die Schule erfahren Interessierte auf der Homepage www.bioschule.at.

 

Quelle: Bezirksmagazin, erschienen am 18.10.2001
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