1. Landesfinale im Theatersport

Mühl4tel AGe wurde sensationeller Vizelandesmeister
Mühl4tel AGe: v.l.n.r. Hermann Bayer, Sebastian Wöß, Johannes Kehrer, Olga Wöß und Josef Stockinger (leider nicht am Foto).
Linz - Vom 12. bis 14. Dezember 2001 fand im Ursulinenhof die erste Landesmeisterschaft im Theatersport statt.
Ton (Theater ohne Netz) aus Altenberg, Linzerschnitten aus Linz, Ja, Natürlich aus Gutau/Tragwein, N2O Kellerbühne Puchheim (Vize-Staatsmeister), ein Team NO NAME bestehend aus jeweils einem Spieler jedes Teams und natürlich die Mühl4tel AGe stellten sich dem Wettstreit im Improvisationstheater. Begleitet wurde die Veranstaltung von den zwei Klavierspielern Roland Fuchs und Stefan Koblmiller.
1. TAG: Jeder spielt einen Akt gegen jedes Team seiner Gruppe , die ersten zwei steigen in die nächste Runde auf.
GRUPPE A:
1. Linzerschnitten
2. Mühl4tel AGe
3. Ton (ausgeschieden)
GRUPPE B:
1. Ja, Natürlich
2. N2O
3. NO NAME (ausgeschieden)
2. TAG:
Ja, Natürlich gegen Mühl4tel AGe
Linzerschnitten gegen N2O
3. TAG: Finale
Mühlviertel AGe gegen N2O
In diesem packenden, lustigen und spannenden Finale unterlagen die Mühlviertler nur knapp ihren Freunden aus Puchheim.
Was ist eigentlich Theatersport?
Theatersport oder Improvisationstheater wurde vor ca. 40 Jahren in Großbritannien wieder entdeckt und populär. Es ist eine Form des Theaters, bei der sich die Schauspieler durch Hilfe der Zuschauer in unvorbereitete Szenen stürzen. Da keiner weiß wie sich die Situationen entwickeln, sind sie für Akteure und Publikum gleichermaßen interessant. Die Kunst des Improvisierens auf der Bühne ist die Spontaneität und Kreativität, mit der der einzelne Schauspieler auf sein Gegenüber reagiert. Der Rahmen sind Spiele mit gewissen Regeln.
Die Spiele werden von einem Moderator geleitet, der sie erklärt und das Publikum mit einbezieht, - denn ohne dessen Hilfe geht es einfach nicht. Beim Theatersport treten zwei Teams von Akteuren an, um das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Nachdem beide Gruppen einen Akt gespielt haben, entscheidet das Publikum was besser gefallen hat. So entsteht ein aufregender Wettkampf um die Gunst der Zuseher...
Quelle: KAISER Franz, erschienen am 18.12.2001
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