LINZ. Das Infrastrukturministerium hat schriftlich grünes Licht zur Variantensuchung des Westringes Linz gegeben, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl. Damit wurde die klare Haltung des Straßenbauressorts bestätigt, seitens des Ministeriums wurden die Variante C in den Bereichen Süd und Mitte und die Variante B im Norden bestätigt, hebt Hiesl besonders hervor.
Der Westring Linz - die 4. Donaubrücke inklusive Tunnelkette - mit Gesamtkosten von rund 291 Mio. Euro in Kombination mit der Untertunnelung der A 7 im Bereich Bindermichl ist das wichtigste Straßenprojekt in Oberösterreich. Wir werden daher alle verfügbaren Ressourcen bündeln, damit wir im Rahmen eines konzentrierten Verfahrens möglichst rasch das Einreichprojekt fertigstellen und die UVP-Prüfung einleiten können, so Hiesl. Im Jänner 2000 wurde gemeinsam von Land Oö. und Stadt Linz der Westring fixiert. Im Anschluss daran wurde im Rahmen der verpflichtenden Variantenuntersuchung seitens des ILF die Variante C (Westtunnel, stadtnäherer Brückenstandort und Nordtunnel) als beste Lösung empfohlen. Diese Variante wurde nun auch vom zuständigen Infrastrukturministerium bestätigt. Seitens des Landes Oö. werden die Planungskosten in Höhe von knapp 11 Mio. Euro getragen. "Ich habe bei diesem Jahrhundert-Straßenprojekt für Linz viele Mitspieler bzw. Betroffene. Nur wenn Land OÖ, die Stadt Linz und der Naturschutz bzw. der Umweltanwalt an einem Strang ziehen, wird die Baureife möglichst rasch erreichbar sein. Als Baureferent werde ich auf jeden Fall alle Ressourcen auf dieses Straßenprojekt bündeln und die Verantwortung der Beteiligten im Sinne der betroffenen Anrainer in Linz und auch der Autofahrer einfordern", stellt Hiesl abschließend klar.