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Japanische Wirtschaftsdelegation informiert sich in Arnreit

Ein Hochschulprofessor, sowie zwei DirektorInnen der japanischen Wärmepumpenvereinigung besuchten die Firma M-TEC Mittermayr in Arnreit


Die japanische Delegation beim Studium der umweltfreundlichen CO2-Tiefensonde-Anlage.
ARNREIT: Ein wenig als Nabel der Welt erwies sich dieser Tage der Bezirk Rohrbach in Sachen Wärmepumpen. Eine aus drei hochkarätigen Experten bestehende Delegation aus Japan machte auf ihrer Europa-Exkursion in Arnreit halt, um sich über Wärmepumpenheizungen zu informieren, die Erdwärme nutzen.

Know How-Transfer
Japan setzt diese Technik in der Hauptsache zum Klimatisieren von Wohnräumen ein und kann als eine der weltweit führenden Nationen auf diesem Gebiet bezeichnet werden. Bisher kaum zum Einsatz gekommen ist hier die Wärmepumpe als Heizung. Das soll sich künftig ändern.

Um das nötige Know How zu sammeln, war die Delegation auf Europa-Tour, wo diese Form der Erdwärmenutzung seit Jahren erfolgreich praktiziert wird.

Mühlviertler Pionier schreibt Wärmepumpen-Zukunft
Einer der beiden Betriebe, denen die Delegation in Oberösterreich einen Besuch abstattete, war die Firma M-TEC Mittermayr, in Arnreit, die zu den österreichischen Wärmepumpen-Pionieren zählt. Sie installierte die erste Direktverdampfungs-Wärmepumpenheizung in Österreich und macht seit damals von sich Reden. Hier galt das Interesse der Japaner einer von der Firma M-TEC neu entwickelten selbstzirkulierenden Tiefensonde mit dem umweltneutralem CO2 als Trägermedium, mit dem es wiederum aufhorchen lässt. Es kommt vor allem bei Tiefenbohrungen zum Einsatz, ist noch umweltfreundlicher und sicherer als konventionelle, vergleichbare Produkte und bewirkt außerdem eine spürbar bessere Effizienz der Anlagen.

Der "Seniorchef" Karl Mittermayr freute sich über den Besuch, wie auch über die Einladung zur internationalen Wärmepumpenkonferenz im Mai in Peking, die er gerne annehmen wird.

 

Quelle: ReSI - Thomas Neundlinger, erschienen am 19.3.2002
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