Nach den 5 Heimsiegen im Herbst setzten die Hutsteiner-Schützlinge ihre tolle Heimserie auch im ersten Frühjahrsspiel fort und feierten einen verdienten jedoch hart erkämpften Sieg. Damit bleibt Kollerschlag im Rennen um den Vizemeistertitel.
Vor einer überraschend guten Zuschauerkulisse entwickelte sich ein spannendes Match in dem spielerische Akzente und Torchancen jedoch Mangelware waren. Das Match war geprägt von Zweikämpfen und technischen Fehlern beider Mannschaften, wobei die harten Platzverhältnisse sicherlich dazu beitrugen, dass einige ihre Technik nicht ausspielen konnten. Bezeichnend für den Verlauf des Spieles war auch das Führungstor für Kollerschlag. Gerhard Krenn zirkelte in der 43. Minute einen Freistoß in die Mitte, der Ball ging Richtung Tor und senkte sich über den Gästetormann, der mit einer Flanke gerechnet hatte, direkt ins Netz.
Nach Seitenwechsel kamen die Neufeldner auf und drängten die Heimischen in die Defensive, zwingende Torchancen waren jedoch Mangelware. Kollerschlag war aus Kontern immer wieder gefährlich und hätte durchaus das 2 : 0 erzielen können, Markus Rauscher vergab aber eine „Hundertprozentige“ kläglich. In den letzten 20 Minuten wurde das Spiel hektisch und überhart geführt. Die harte Gangart beider Mannschaften gipfelte im Ausschluss von Christoph Aumüller (Kollerschlag) in der 90. Minute und in einigen blauen Flecken und Blutergüssen von Kollerschlager Spielern.
Nachdem am Beginn der Aufbauzeit alle Kaderspieler fit waren, hat sich die Personalsituation in Kollerschlag innerhalb von 2 Wochen drastisch verschlechtert. Harald Schauer und Roman Zöchbauer sind verletzt und fallen wahrscheinlich einige Wochen aus, Spielertrainer Hutsteiner, Markus Rauscher, Alois Hain, Josef Krenn und Martin Simmel sind angeschlagen, ihr Einsatz gegen Kirchberg ist fraglich. Im schlimmsten Fall könnten beim nächsten Spiel 7 (!!) Spieler verletzungsbedingt fehlen, was natürlich ein großes Problem wäre. In Kollerschlag hofft man daher auf einen guten Heilungsverlauf und darauf, dass zumindest die angeschlagenen Spieler wieder fit werden.
In Kirchberg hat sich Kollerschlag in den letzten Jahren immer sehr schwer getan und nur wenige Siege gefeiert. In Anbetracht der langen Verletztenliste wäre Spielertrainer Hutsteiner auch diesmal mit einem Unentschieden nicht unzufrieden, obwohl im Kampf um Platz 2 ein Sieg unbedingt nötig wäre.