Der Obmann der Theatergruppe Kollerschlag, Franz Lehner, hatte vor einigen Monaten die Idee, Gemeindearzt Dr. Josef Leitner mit einem Defibrillator auszustatten. Dieses Gerät kann bei Herzinfarkten lebensrettend sein und soll dazu beitragen, dass in der Pfarre Kollerschlag bei solchen Notfällen schnellstens geholfen werden kann. Theaterobmann Lehner organisierte eine Zusammenarbeit aller Vereine und konnte damit das Gerät, das über € 3.000,-- gekostet hat, finanzieren.
Bei der Übergabe an Dr. Leitner zeigten Sanitäter der Rot-Kreuz-Ortsstelle Peilstein anhand einer Vorführung, wie ein Defibrillator funktioniert. Dr. Leitner zeigte sich erfreut über die Solidarität der Vereine mit der Gemeindebevölkerung, denn dieser kommt das Gerät im Notfall zugute. Der Gemeindearzt meinte zwar, dass er froh wäre, wenn er den Defibrillator nicht einsetzen müsste, die Realität hat aber schon des öfteren gezeigt, wie wichtig eine rasche Hilfe bei Herzinfarkten ist. Im Bezirk Rohrbach überlebten in den letzten zwei Jahren bei neun akuten Infarkten 3 Patienten durch den Einsatz eines "Defis", wie der Defibrillator in Kurzform genannt wird. In Kollerschlag hat sich der Defibrillator schon zweimal positiv bewährt. Laut Dr. Leitner wären beide Patienten, die nach einem Herzinfarkt mit dem Defi behandelt worden sind, heute wahrscheinlich nicht mehr am Leben.
Folgende Vereine haben sich bei diesem Ankauf beteiligt:
Freiwillige Feuerwehren Kollerschlag, Mistlberg und Nebelberg; Sportunion Kollerschlag und Nebelberg, Bürgergarde, Motorsportclub, Musikverein, Imkerverein, Seniorenbund, Katholische Männerbewegung, Kath. Frauenbewegung und natürlich die Theatergruppe Kollerschlag