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Früheres Holzbauwerk soll Pferdesportzentrum werden

Das 2,5 ha große Areal soll als Pferdesportzentrum in Pfarrkirchen i.M. adaptiert werden.


Ein Modell des geplanten Pferdesportzentrums Pfarrkirchen i.M.
PFARRKIRCHEN: Der Konkurs des Holzbauwerkes BABAU im Dezember 2000 war nicht nur für die rund 80 Mitarbeiter ein Schock, sondern auch für die Gemeinde Pfarrkirchen im Mühlkreis, die damit einen bedeutenden Wirtschaftsbetrieb verloren hat. Nun möchte der örtliche Tourismusverband mit einem Pferdesportzentrum neues Leben in das seither ungenutzte Betriebsareal bringen und sucht dafür Investoren.

Das zweieinhalb Hektar große Grundstück und die vorhandene Infrastruktur, zwei große Hallen, ein Gebäude für die Gastronomie, ausreichend Freiflächen, etc., wären ideal für Reitsportaktivitäten geeignet und auch rentabel zu führen, wie eine von uns angestellte Kosten-Nutzen-Rechnung ergeben hat, so Tourismusverbands-Vorsitzender Karl Lindorfer.

Die Überlegungen gehen in Richtung Pferdesportzentrum mit allen gängigen Reitsportarten (klassisch, Western- und Wanderreiten, Fahrsport). Im Wesentlichen soll das Projekt als Pferdeeinstell- und Schulbetrieb geführt werden, auch an die Ausrichtung von Turnieren oder Reitertreffen ist gedacht.

Für die Realisierung sucht man jetzt einen Großinvestor bzw. eine örtliche oder regionale Investorengruppe (Betreibergesellschaft), die etwa 900.000 bis eine Million Euro für den Kauf und die Adaptierung des Betriebsareals aufbringt. Finanzielle Förderungen von Gemeinde, Land und Euregio sind in Aussicht gestellt.

Nach Präsentation des Konzeptes bei Pferdemessen und in Reitsport-Fachpublikationen gibt es bereits erste Anfragen aus ganz Österreich, aber auch aus Ungarn, so Lindorfer. Er steht für Anfragen und nähere Informationen (Tel. 07285/407 oder http://www.lindorfer.at/reiten zur Verfügung.

Die Gemeinde Pfarrkirchen unterstützt die Pläne für ein Reitsportzentrum, das auch eine gute Ergänzung zum örtlichen Golfplatz wäre. Leider ist es uns bisher nicht gelungen, erneut einen Betrieb in das ehemalige BABAU-Areal zu bekommen, aber wir haben großes Interesse daran, dass es wieder genutzt wird, so Bürgermeister Johann Moser.

 

Quelle: Lindorfer Karl, erschienen am 8.6.2002
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