Um die Mittagszeit ist die Donau in Niederranna über die Ufer getreten. Gleichzeitig hatten die Feuerwehren Großeinsatz: Unzählige kleine Bäche wurden auf einmal zum reißenden Fluss und bedrohen Straßen, Keller, ja sogar ganze Häuser.
Die Pegelstände an allen Flüssen steigen in Minutenschnelle. Die amtliche Messung unter http://www.ooe.gv.at/hydro/online.asp zeigt eine bedrohliche Enwicklung.
Noch zu Mittag wurde im Donaukraftwerk Jochenstand eine Wassermenge von 4.500 m3 pro Sekunde gemessen, im Laufe des Nachmittags soll sie auf 6.000 m3 pro Sekunde steigen.
Zum Vergleich: Bei Normalwasser transportiert die Donau 1.450 m3 Wasser pro Sekunde. Das schlimmste Hochwasser seit Menschengedenken (1954) wurde auf 11.000 m3 geschätzt.
Livebild von der Donau vor Niederranna: http://www.resi.at/resi-nr/livecamniederranna.php3