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Nationalratswahl: Spitzenkandidat der Grünen im Mühlviertel

DI Ludwig Reiter, ein geborener Putzleinsdorfer tritt für die Grünen als Spitzenkandidat des Mühlviertels an.


BEZIRK: D.I. Ludwig Reiter aus 4232 Hagenberg i.M., Anitzberg 81 ist am 21.10.1958 in Putzleinsdorf, geboren. Er stammt aus einer großen Familie mit 8 Geschwister, 3 Brüder sind heute Bio-Bauern.

Schulen: Volksschule in Putzleinsdorf, Gymnasium in Rohrbach
Studium: Montanuniversität Leoben, D.I. Bergwesen, Wahlfach Aufbereitungstechnik
Präsenzdienst: Fernmelder, Wachtmeister der Reserve
Beruf: Wirtschaftsstratege im größten Österreichischen Industriekonzern; Arbeitsschwerpunkt Gründung von Firmen
Familie: Seit 1987 verheiratet mit Ulrike, 3 Kinder
Hobbies: Politik, Laufen, Radfahren, Sologesang, Posaune

Ziele als Kandidat zur Nationalratswahl
Als Aktivist in Bürgerinitiativen habe ich erkannt, dass die Wirkungsmöglichkeiten von Bürgerinitiativen beschränkt sind, bzw. oft einen heldenhaften Einsatz erfordern, den man nicht jedem auf Dauer zumuten kann.

Ein nachhaltiger Richtungswechsel in der Politik

  • Weg von Populismus und Fremdenfeindlichkeit – hin zu mehr Verantwortung und Offenheit
  • Weg von Umweltzerstörung und kurzfristigen Konjunkturmaßnahmen – zu nachhaltigem Wirtschaften und Schutz der Umwelt
  • Weg von der Bevormundung durch Politiker – zu mehr Chancen, sozialer Sicherheit und Selbstbestimmung für die Bürger kann nur durch einen starken Zuwachs der Grünen erreicht werden.
Heuer besteht erstmals die reelle Möglichkeit für die Grünen, im Wahlkreis Mühlviertel ein Grundmandat zu erzielen. Damit kann das Mühlviertel einen Abgeordneten in den Nationalrat senden, der ausschließlich einer nachhaltigen positiven Entwicklung dieser Region verpflichtet ist.

Politischer Lebenslauf
Ich bin seit 2002 Mitglied der Grünen und war vorher nicht parteipolitisch tätig. Obwohl ich seit früher Jugend politisch sehr interessiert bin, schien mir in der Vergangenheit keine politische Partei oder deren Vorfeldorganisationen attraktiv genug um mich dort zu engagieren. Meine politischen Aktivitäten spielten sich daher in der Vergangenheit im Rahmen von Bürgerinitiativen, Arbeitsgruppen, früher auch im Rahmen der katholischen Hochschuljugend und der österreichischen Hochschülerschaft ab. Seit Anfang 2000 ist – ausgelöst durch das Projekt B310 (bzw. nunmehr S10) – der Kampf um eine umweltverträgliche und menschenfreundliche Verkehrspolitik in O.Ö. mein politischer Arbeitsschwerpunkt. Zunächst Sprecher der Bürgerinitiative Hagenberg, bin ich derzeit Obmann des Vereines Lebensraum Hagenberg, Mitglied der Koordinationsgruppe der Plattform der Bürgerinitiativen, aktiv im Bürgerbeteiligungsverfahren B310/S10, in der Arbeitsgruppe „Güter auf die Schiene“ und in der Plattform „Schiene zuerst“.

Inhaltliche Schwerpunkte
Im Bewusstsein der starken Vernetzung gerade bei umweltrelevanten Themen setze ich mir Arbeitsschwerpunkte in folgenden Bereichen:

In der Verkehrspolitik sind mir

  • Die Eindämmung des auf fossilen Brennstoffen basierenden Verkehrs (PKW, LKW, Flugzeuge) als Hauptverursacher von Treibhausgasen durch Kostenwahrheit / Lenkungsabgaben.
  • Die Verbesserung des Angebotes im öffentlichen Verkehr sowie für den umweltfreundlichen Individualverkehr (Fahrrad, zu Fuß) durch eine Verkehrsplanung mit Priorität für diese Verkehrsarten sowie Auflagen im Zuge der Bauverfahren und Lenkungsabgaben für Verkehrserreger.
  • Anrainerfreundliche Vorgehensweisen und Planungen bei Errichtung und Betrieb von Verkehrsinfrastruktur besonders wichtig.
Die akute Bedrohung durch, und die Langzeitfolgen von Kernkraftwerken sind durch eine Energiepolitik zu bekämpfen, die Kostenwahrheit für Kernenergie auf europäischer Ebene herstellt (keine Subventionen, Volle Rückstellung der Kosten für die Endlagerung radioaktiver Abfälle in den Bilanzen der Kraftwerksgesellschaften, volle Deckung von potentiellen Katastrophen durch Pflichtversicherung der Betreiber). Forschungsmittel sind von der Kernenergie in erneuerbare Energien umzuleiten. Dadurch wird die Kernenergie langfristig unwirtschaftlich und besteht kein Anreiz mehr zum Bau neuer KKW. Kurzfristig sind nach einer Gefahrenpotentialanalyse Schließungskonzepte und Ausstiegshilfen für die gefährlichsten KKW rund um Österreich zu erarbeiten.
Regionale Wirtschaftspolitik: Kostenwahrheit im Gütertransit und Lenkungsabgaben für Verkehrserreger sind wichtige Rahmenbedingungen für die Entwicklung einer regional strukturierten Wirtschaft. Ein tragfähiges Konzept für nachhaltiges Wirtschaften ist Voraussetzung für die langfristige Sicherung von Lebensqualität und Wohlstand.
Ökologische Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit liegen mir schon aufgrund meiner Herkunft sehr am Herzen. Sie sind Kernbereiche für die Erhaltung von Umwelt und Lebensqualität.
Demokratiepolitik: In allen Bereichen der Politik ist neben den Inhalten die Frage „Wie wird die Bevölkerung in Entscheidungen eingebunden“ entscheidend für die Qualität der Politik. Negative Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit (O.Ö. Musiktheater, Abfangjäger, Trassenfindung für Strassen, etc.) zeigen, dass die Rahmenbedingungen noch zu verbessern sind, weil sonst Mittel der direkten Demokratie eher als Propagandainstrument der Machthaber eingesetzt werden als sie der Einbindung der Bevölkerung in Entscheidungen dienen. Insbesondere werden bisher auch die Möglichkeiten des Internet noch nicht für die Direkte Demokratie genutzt.

 

Quelle: Die Grünen Hofkirchen - Franz Kaiser, erschienen am 8.10.2002
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