HOFKIRCHEN: 1000 Betriebe haben sich in ganz Oberösterreich der Jugendschutzaktion angeschlossen, die die ÖVP-Frauen unterstützt von der Sparkasse Oberösterreich durchgeführt haben.
Am Mittwoch, 19. März 2003, abends, sagten auch 20 Betriebe aus Hofkirchen, Neustift und Niederranna "Ja". Ihr gemeinsames Ziel: Bei uns werden an Jugendliche unter 16 Jahren weder Alkohol noch Zigaretten verkauft. Im ganzen Bezirk Rohrbach sind es damit inzwischen 60 Betriebe, die die Aktion unterstützen.
Die Landesleiterin der ÖVP Frauen, Landtagspräsidentin Angela Orthner, konnte gemeinsam mit der Rohrbacher ÖFB-Bezirksleiterin Maria Krenn und Gertraud Scheiblberger aus Hofkirchen/Mkr. Bilanz ziehen: 20 Betriebe wurden für ihre Bereitschaft, die Aktion zu unterstützen, mit Zertifikaten ausgezeichnet: sie alle bekennen sich dazu, weder Alkohol noch Zigaretten an Jugendliche unter 16 Jahren zu verkaufen.
Der nächste Schritt: landesweit einheitliche Sperrzeiten. Im Innenausschuss des Landtags haben sich auf Initiative der ÖVP alle Parteien für einheitliche Sperrzeiten ausgesprochen. Konkret bedeutet dies: es wird für die Exekutive leichter, die Einhaltung der Sperrstunden zu kontrollieren, und der gefährliche "Lokaltourismus" junger Menschen in den späten Nachtstunden wird erschwert.
Für Landtagspräsidentin Angela Orthner ist dies ein weiterer wichtiger Baustein für sinnvollen Jugendschutz in Oberösterreich: "Junge Menschen sollen in Oberösterreich gesund und sicher aufwachsen. Dazu zählt, dass an junge Menschen unter 16 weder Alkohol noch Zigaretten verkauft werden dürfen. Das einhellige Bekenntnis aller Parteien im Landtagsausschuss für die Einführung einheitlicher Sperrstunden ist ein weiterer wichtiger Baustein."