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Rohrbach/Berg legt Protest gegen Wertung des LL-Spiels gegen Ried ein

Nachdem die Amateure vom SV Ried mit 2 nicht spielberechtigten Spielern aus dem Profiteam angetreten waren, gibt es Protest gegen das 1:3


Schiedsrichterobmann Horst Brummeier in der Halbzeitpause im Gespräch mit Bundesrat Mag. Gerhard Tusek
Nach dem Kantersieg in Sattledt hatte sich am Karsamstag eine gute Zuschauerkulisse beim Heimspiel von Union Wohnpoint Rohrbach/Berg gegen die "Amateure" von Bundesligist SV Ried eingefunden, um zu sehen, ob sich die Mannschaft wirklich auf dem Weg nach oben befindet. Leider musste Rohrbach/Berg auf mehrere Stammspieler verletzungsbedingt verzichten, andererseits traten die Rieder mit 5 Spielern aus dem Profikader an, da die erste Mannschaft an diesem Wochenende spielfrei war. Unter anderem waren mit Manuel Ortlechner und Andreas Feichtinger auch 2 Spieler im Einsatz, die am vergangenen Mittwoch beim Bundesligaspiel gegen die Wiener Austria Wien im Einsatz waren. Nach dem Regulativ des oberösterreichischen Fußballverbandes waren diese Spieler daher nicht für das Meisterschaftsspiel gegen die Union Wohnpoint Rohrbach/Berg spielberechtigt und Rohrbach/Berg wird daher gegen die Wertung des Spiels gegen Ried Protest einlegen und erwartet eine Strafverifizierung mit 3:0 am kommenden Mittwoch.

Was am Spielfeld ablief, das spottet aber jeder Beschreibung in punkto Schiedsrichterleistung.
Als Zuschauer am Spielfeldrande stellte man sich nur die Frage: "Kann er es nicht besser ?" oder "Will er bewusst eine Mannschaft benachteiligen" oder "wird er mit dem Druck der Beobachtung nicht fertig?" Immerhin war der oberste Schiedsrichterboss von OÖ, Horst Brummeier, der in seiner aktiven Laufbahn vielleicht sogar der beste Schiedsrichter in Österreich war, den bis dato die österreichische Schiedsrichterzunft hervorgebracht hat, als Beobachter bei diesem Match im Einsatz.

Aber dazu im Spielbericht mehr:
Das Spiel begann eher verhalten; die ersten nennenswerten Aktionen hatten die Rieder in der 8. und 19. Minute zu verzeichnen, beide Male war aber der Rohrbacher Torhüter Daniel Kerl auf dem Posten. In der 24. Minute setzte sich Schiedsrichter Rothmann erstmals in den Mittelpunkt des Geschehens - ein Rieder Stürmer kommt im Rohrbacher Strafraum nicht an den Ball, tritt selbst in die Füsse von Martin Wöss, Schiedsrichter Rothmann zeigt zur Überraschung aller aber auf den Elfmeterpunkt. Wolfgang Stockinger verwertet dieses Ostergeschenk zum 1:0 für die Gäste. Den nächsten Höhepunkt liefert der Schiedsrichter dann in der 32. Minute - nach einem Foulspiel von Ensberger zeigt ihm dieser die gelbe und rote Karte, obwohl Ensberger bis dahin noch nicht verwarnt worden war. Nach lautstarker Kritik von der Auswechselbank und den Mitspielern nahm der Schiedsrichter nach längerer "Nachdenkphase" diese Entscheidung wieder zurück. In der 2. Spielhälfte hat Roland Mayrhofer in der 50. Minute die erste große Chance für Rohrbach/Berg. Nach schönem Zuspiel von Pribyl geht sein Schuss vom 16er aber über das Rieder Tor.
Die nächste Aufregung um eine Schiedsrichterentscheidung gibt es in der 56. Minute. Roland Mayrhofer wird ganz klar an der Strafraumgrenze gefoult, es gibt provokanterweise aber sogar Freistoß für Ried 1b. In der 60. Minute vergibt Ried nach einem schönen Konterangriff über die linke Seite die Chance auf das 2:0. Nur 1 Minute zeigt Roland Mayrhofer seine Qualitäten - nach schönem Alleingang über das halbe Feld schließt er diesen vom 16er mit einem Schuß über das linke Kreuzeck ab. In der 65. Minute spielt Roman Ensberger einen perfekten Pass zu Roland Mayrhofer, der zieht aus kurzer Distanz vom linken 5er-Eck ab, doch Torhüter Michl kann mit einem tollen Reflex den Ausgleich verhindern. In der 75. Minute wird dann Roman Ensberger zum zweiten Mal in diesem Match des Feldes verwiesen,, dieses Mal gab es aber kein Zurück. Die Kritik an einer Schiedsrichterentscheidung ahndete dieser zum zweiten Mal an diesem Tag mit gelb/rot. Die nächste krasse Benachteiligung für die Union Wohnpoint Rohrbach/Berg gab es in der 84. Minute. Bereits drei Minuten zuvor reklamierten die Zuschauer auf Foul im Strafraum an Manuel Engleder, noch offensichtlicher war aber dann das Foul an Roland Mayrhofer im Strafraum ,aber wieder blieb die Pfeife des Schiris stumm. Er entschuldigte sich höchstens bei den Rohrbacher Spielern wiederholt für seine Fehlentscheidungen. In der 88. Minute erhöhten die Rieder Amateure auf 2:0 und auch dieses Tor kann nicht als korrekt erzielt beurteilt werden. Beim Abspiel zum Schützen Baumgartner befand sich dieser klar im Abseits. Das nächste Beispiel für seine inferiore Schiedsrichterleistung lieferte "Pfeifenmann" Rothmann in der 89. Minute. Manuel Engleder überspielt mehrere Rieder Spieler, wird dabei gefoult, bleibt aber am Ball und dennoch pfeift ihm der Schiedsrichter den Vorteil ab - kein Wunder, dass Engleder voller Ärger über diese Fehlentscheidung den Ball dann wegschießt, dieses Vergehen sieht er sofort und zeigt Engleder die gelb/rote Ampelkarte. In der 91. Minute schaffte Union Wohnpoint Rohrbach/Berg noch den Anschlusstreffer - einen Freistoss von Günter Rannetbauer aus ca. 22 m konnte der Rieder Torhüter Michl mit Mühe noch an die Querlatte lenken, den zurückspringenden Ball köpfte der Rieder Schimpl zu Markus Eisschiel, der aus kurzer Distanz den Ball über die Linie köpfte. Aber sofort nach dem Anstoss stellten die Rieder wieder den 2-Tore-Abstand her; die Hintermannschaft passte nicht auf, ein genauer Pass in den Lauf von Diessauer und dieser hatte keine Mühe TH Kerl zu bezwingen.

Doch damit ist wie bereits eingangs angeführt diese Begegnung noch nicht entschieden; der Protest wird aller Voraussicht nach am kommenden Mittwoch behandelt.

 

Quelle: Union Wohnpoint Rohrbach/Berg, erschienen am 22.4.2003
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