Drachenflieger landete in unwegsamsten Gelände

Die FF Hofkirchen konnte sowohl den Drachenflieger als auch das Fluggerät unbeschadet bergen
Der Drachenflieger hing beim Éintreffen der Feuerwehr noch in etwa 20 Meter Höhe.
Am Ostermontag wurde die FF Hofkirchen i.M. um 15,30 Uhr telefonisch zu einem Einsatz in die Donauleiten beim Schloß Marsbach gerufen. Der Auftrag lautete ein Drachenflieger hat sich in den Bäumen verfangen und das Fluggerät ist noch zu bergen.
Beim Eintreffen am Einsatzort stellte sich heraus, das auch der Drachenflieger noch in etwa 20 m Höhe gefangen ist. Die Arbeit der Feuerwehr wurde durch das sehr unwegsame und steile Gelände besonders erschwert. Auch anwesende Helfer vom Gleitschirmclub Marsbach halfen fleißig bei den Rettungsarbeiten mit.
Besonders schwierig war die Bergung des Fliegers, da er in keiner Weise den Anordnungen der erfahrenen Helfer des Gleitschirmclubs und der Feuerwehr Folge leistete. Er vermittelte auch den Eindruck, daß ihm sehr viel daran lag, den Drachen in unbeschadeten Zustand zu bergen. Nach langem Zureden konnte er sich ordnungsgemäß sichern und er konnte problemlos abgeseilt werden. Daraufhin stieg ein Feuerwehrkamerad mit Steigeisen auf und konnte den Drachen so befestigen, daß er unbeschädigt abgseilt werden konnte.
Das Fluggerät sowie die Einsatzgeräte mußten nun aus dem steilen Gelände wieder nach oben gebracht werden, und nach etwa vier Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.
Quelle: FF Hofkirchen, Ewald Mairhofer, erschienen am 23.4.2003
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