Eine überaus positive Bilanz zog kürzlich die Wirtschaftskammer Oberösterreich bei ihrer
Jahresabschluss-Pressekonferenz im Restaurant "Papa Joe´s" in Linz. Schwerpunktthemen dabei waren ein
Rückblick auf die geleistete Arbeit und die bevorstehenden Kammerwahlen im März.
LINZ. Zusätzlich zu einer permanenten Reformbewegung und einem kontinuierlichen Erneuerungsprozess innerhalb der
Wirtschaftskammer, verwies WK-Präsident Kurt Kaun vor allem auf die Leistungen der Interessensvertretung der
vergangenen Jahre. "Die oö. Wirtschaftskammer befindet sich seit Jahren auf einem konsequenten Sparkurs, in den 90ern
konnten wir unsere Mitglieder durch Umlagensenkungen um mehr als 500 Millionen Schilling entlasten", so Kaun. Neben
einem ständigen Ausbau des Leistungsangebotes bei gleichzeitig laufender Steigerung der Servicequalität und der
Durchsetzung zahlreicher interessenspolitischer Forderungen, ist Kaun auch auf die hohe Akzeptanz der Kammer unter den
Mitgliedern stolz. "Mit einer Zufriedenheitsquote von knapp 75 Prozent fühlen wir uns in unserer Linie bestärkt", sagte der
scheidende WK-Chef. Daher sei es nur logisch, im Arbeitsprogramm der WK zehn zentrale Forderungen im Interesse der
Wirtschaftstreibenden unterzubringen, "um den Wirtschaftsstandort Oberösterreich und die Wettbewerbsfähigkeit der
Betriebe für die Zukunft zu sichern".
Präsentiert wurde bei dieser Pressekonferenz auch der neue Vizepräsident der oö. Wirtschaftskammer: Als Nachfolger von
Eduard Leischko steht Kaun seit knapp einem Monat der Mühlviertler LAbg. Viktor Sigl zur Seite. Sigl wird als
Spitzenkanditat für die Kammerwahlen Ende März 2000 ins Rennen gehen.