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Ulrichsberger Kaleidophon 2003

Von 1. bis 3. Mai 2003 im Jazzatelier Ulrichsberg - ein internationales Musikfestival


ULRICHSBERG: Das Ulrichsberger Kaleidophon ist ein internationales Musikfestival. Veranstalter ist der Kulturverein Jazzatelier Ulrichsberg. Das Festival findet seit 1986 jährlich statt. An der 18. Ausgabe des Kaleidophones werden 52 Künstler und Künstlerinnen aus Europa und Amerika teilnehmen. Viele davon sind längst fix etablierte Vertreter ihres Betätigungsfeldes, sehr viele aber auch noch "zu entdecken", weil erst am Anfang ihrer Karriere stehend oder - und auch das ist uns sehr wichtig - weil erheblich unterbewertet.

Kaleidophon bedeutet: Aufzeigen interessanter Erscheinungsformen aktuellen Musikschaffens. Es ist und war immer schon unmöglich, dieses Ziel an drei Tagen und mit unseren begrenzten organisatorischen und budgetären Möglichkeiten tatsächlich zu erreichen. Indem man subjektiv wertet und auswählt, kann man sich diesem Ziel aber immer wieder nähern. Wenn diese subjektive Auswahl dazu führt, dass im vorliegenden Programm mehr oder weniger ausschließlich auf improvisatorischen Wegen gewonnene Musik vorkommt, dann kann man daraus durchaus ableiten, dass in unserem derzeitigen Wertungsgefüge die Improvisation wieder einmal ganz weit vorne steht.

Keinesfalls wollen wir Sie langweilen, indem wir gleichförmige Projekte hintereinander abwickeln. Es gibt zwar zunächst eine Beschränkung aufs Improvisatorische, innerhalb dieser Beschränkung wollen wir aber sehr wohl mit einer vielschichtigen Bandbreite aufwarten. Das schließt aber nicht aus, dass es gelegentlich auch feinere Differenzierungen sind, in denen sich die Programmpunkte unterscheiden - und auch das kommt nicht von ungefähr: Peter Huemer, vom ORF vorsorglich frühpensionierter Gesprächsleitungsmeister, meinte unlängst in einem Interview, dass Einfalt auch durchaus aus einem Zuviel an Vielfalt resultieren kann. Das ist ein Gedankengang, den wir für bedenkenswert halten.

Jedenfalls: Improvisation als Arbeitsmethode ist zunächst allen Programmpunkten gemein, das klingende Resultat jedoch unterscheidet sich von Fall zu Fall durchaus erheblich: Musik mit und ohne Jazzhintergrund, akustisch oder elektronisch, folkloristisch locker oder sperrig postseriell, mit Absicherung via kompositorischem Grundgerüst oder gänzlich frei und nur dem Experiment verpflichtet, lediglich klingend oder mit Bild und Tanz angereichert - das alles sind durch die Programmauswahl grundsätzlich ermöglichte Szenarios. Und für alle Projekte gilt: Nicht das Konzept steht im Vordergrund, sondern das klingende Ergebnis.

 

Quelle: Jazzatelier Ulrichsberg, erschienen am 27.4.2003
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