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Die lange Nacht der Lebensgeschichten

Freitag, 27. Juni ab 19.30 Uhr in den Arkaden des Stadtamtes


ROHRBACH: Die Arge Soziale Dienste lädt zur „langen Nacht der Lebens-geschichten“ ein.

Zeit: Freitag, 27. Juni 03, ab 19:30 Uhr
Ort: in den Arkaden des Stadtamtes Rohrbach

Programm:
Einleitende Worte - Peter Kumpfmüller
Eröffnung - Bürgermeister Dir. Hauer
Theaterszenen - ca 30 min.
Lebensgeschichten - bis ca. 02:00 Uhr

Testauszüge:
"Ich muss heute immerzu an meine Mutter denken und sehr oft beginne ich zu weinen und will es verbergen. Ich brauche sie so notwendig. Wie würde ich ihren Tod bewältigen? Die letzten beiden Arbeitsstunden wollen einfach nicht vergehen. Ich fühle mich wie im Gefängnis. Zuhause liegt eine Karte von meiner Mutter. Sie schreibt, das alles wieder gut werden würde und wir uns nicht sorgen sollen ..."

Wenn ich heute zurückdenke schaudert es mich, was sich meine Frau und die Familie mitgemacht haben. Ständig vertröstet mit allen möglichen Versprechungen und Beteuerungen mit dem Trinken aufzuhören. Aber ich war dem Schnaps vollkommen ausgeliefert. Ohne fremde Hilfe gab es keine Chance mehr der Alkoholsucht zu entkommen.

Es gab viel Striet wegen dem Geld. Ohne die finanzielle Unterstützung meiner Eltern wäre es überhaupt nicht gegangen. Ich bekam nun bald darauf das dritte Kind von ihm, wieder einen Buben. Einige Wochen nach der Entbindung ging die Beziehung auseinander. Er tat sich leicht, er hatte eine neue Freundin kennen gelernt. Ich war nun allein mit den drei Kindern.

Dann hatte ich nach wochenlanger Schlaflosigkeit auch keine Kraft mehr. Sämtliche Beruhigungsmittel, Tropfen und stimmungsaufhellenden Medikamente, die ich ohne Rezept kriegen konnte, holte ich mir aus der Apotheke. Irgendwann war mir dann alles recht und ich ging in die psychiatrische Klinik. Aus den paar Tagen wurden sechs Wochen. Was sich da auftat und welche Erfahrungen und Erlebnisse ich hatte, haben dazu beigetragen ein neues Lebensgefühl zu entwickeln.

 

Quelle: Arge Soziale Dienst, erschienen am 25.6.2003
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