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Tausende zogen zum Mühlviertler Speckdackel

Überwältigender Besucherandrang bei diesem einzigartigen Straßenkunstfestival im oberen Mühlviertel


HOFKIRCHEN: Vergangenes Wochenende drängte sich ein überwältigender Besucherstrom aus allen Himmelsrichtungen auf Hofkirchen i.M. zu. Der Ruf zum Mühlviertler Speckdackel blieb nicht ungehört. Die Veranstalter, die Kulturgruppe Hofis, konnten bei ihrem bereits 5. Mühlviertler Speckdackel einen tollen Erfolg verzeichnen. Begeisterte Speckdackel-Besucher trafen auf begeisternde Straßenkünstler.

Mit zahlreichen impulsiven Paukenschlägen ging es kurz nach 14:00 Uhr los, eine Sambatruppe zog rythmisch animierend durch die Straßen und ab sofort gab kein Halten mehr. Ab diesem Zeitpunkt hatte die internationale Straßenkunstszene von Hofkirchen Besitz ergriffen und ihr Flair über den historischen Markt verbreitet. Unter den wachsamen Augen der „Speckdackel“ starteten die Artisten, Fakire, Akrobaten und Feuerkünstler mit ihren atemberaubenden Vorführungen. Schon nach wenigen Minuten hatte sich an jedem Speckdackel-Standort eine riesige Menschentraube gebildet und die Besucher folgten fasziniert den Darbietungen der Straßenkünstler.

Über Sprachbarrieren hinweg entwickelte sich zwischen Künstlern und Publikum eine spontane und fast familiäre Stimmung an diesem Tag. Staunende Blicke folgten den fliegenden Motorsägen, blickten hoch zu den Vorführungen am Hochtrapez und auf die Dunkelheit durchbrechende Feuerkeulen. Begeisternd waren am späten Abend aber auch der Beatles Cover Club, der so manchen in seine Jugend zurückversetzte und Generationen übergreifend überzeugte. Die Latin-Band Montevideo ließ mit ihren Samba und Salsaklängen kein Tanzbein ungerührt und die Rock/Pop-Band Astbest hielt was sie versprachen.

Nach einem ersten Resümee der Kulturgruppe Hofis ist dieser überwältigende Erfolg des „Mühlviertler Speckdackel“ ein klarer Auftrag für die Zukunft. Man wird die Zeit bis zum Juli 2005 nutzen, um den Ablauf der Veranstaltung noch weiter zu verbessern um den Erwartungen der Besucher auch beim nächsten „Mühlviertler Speckdackel“ gerecht zu werden.

 

Quelle: Kulturgruppe Hofis, erschienen am 17.7.2003
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