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Jugendgespräche in den Gemeinden

Positive Zwischenbilanz für Jugendmodellprojekt Rohrbach

Positive Zwischenbilanz für Jugendmodellprojekt: Nach dem Abschluss der Bürgermeistergespräche begann Projektleiterin Rita Schlagnitweit mit den Jugendgesprächen in den einzelnen Gemeinden - und zeigt sich erstaunt, wie aktiv und engagiert die Jugendlichen sind.

BEZ. ROHRBACH. Fast täglich ist die 20-jährige Neufeldnerin im Bezirk unterwegs, um mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Wünsche, Anliegen und konkrete Vorhaben werden mit den jungen Leuten und dem Bürgermeister besprochen und geplant. "Mein Ziel war und ist es, das Ganze ins Rollen zu bringen. Die Jugendlichen sollen aktiv werden und sie sollen auch sehen, dass gewisse Vorhaben Zeit brauchen", erklärt Rita Schlagnitweit. An der Spitze der "Wunsch-Hitliste" stehen Jugendtreffs, mehr Veranstaltungen und generell mehr Zusammenhalt zwischen den Jugendlichen.

Etwa 20 Gespräche hat die Projektleiterin mittlerweile abgehalten und im Großen und Ganzen sei sie mit dem Feedback sehr zufrieden: "Es ist erstaunlich, wie aktiv und engagiert die Jungen sind, wieviel sie tun möchten. Aber sie akzeptieren auch, wenn etwas nicht geht." Nach diesem ersten Durchgang ist ein zweiter geplant, weitere sollen dann von der Gemeinde selber veranstaltet werden. Schlagnitweit: "Es wäre schade, wenn nach den 3 Jahren, nachdem das Projekt beendet ist, alles aufhört." Für die Zukunft hat die Neufeldnerin "1000 Ideen". Konkret schwebt ihr ein Mädchenaktionstag - "ich muss aber noch Partner dafür finden" - und ein großes Fest im Sommer vor. "Darauf arbeite ich jetzt hin, ich hoffe, dass es klappt."

 

Quelle: Bezirksmagazin, erschienen am 20.1.2000
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