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Übergang statt Umweg

Grenzöffnung im nördlichen Mühlviertel auch Thema in Brüssel

Linz/Wien - Die Grenzöffnung für den Kraftfahrzeugverkehr zwischen Österreich und Tschechien bei Schöneben im nördlichen Mühlviertel rückt näher. Es werde nun in Betracht gezogen, den Grenzübergang im Dreiländereck Oberösterreich-Tschechien- Bayern zumindest für den Bus- und Gelegenheitsverkehr freizugeben, sagte Erich Haager vom Präsidium der oberösterreichischen Landesregierung auf STANDARD-Anfrage. Bisher ist dieser Grenzübergang während des Sommers nur für Radfahrer und Fußgänger geöffnet.

Die Öffnung der Grenze in diesem Gebiet war auch Thema des Treffens der Innenminister von Österreich und Tschechien, Ernst Strasser und Stanislav Gross, beim Forum Salzburg Mitte Juli in Fuschl. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 bemühen sich mehrere Bürgerinitiativen, eine Grenzöffnung zu erreichen. Ein Übergang für Kraftfahrzeuge würde österreichischen wie auch tschechischen Grenzlandbewohnern einen Umweg bis zu hundert Kilometern ersparen.

Rudolf Gollia, Sprecher des österreichischen Innenministeriums, versicherte, dass das Thema "Grenzöffnung Schöneben" auf Beamtenebene weiter diskutiert werde. Er verwies darauf, dass es auch im September in Brüssel bei einem Treffen zur Schaffung von Tourismuszonen in der EU auf der Agenda stehe.

Sowohl Innenministerium als auch Präsidium der oberösterreichischen Landesregierung machen aber auf Schwierigkeiten aufmerksam: So müssten Straßen erweitert, sicherheitstechnische Fragen wie die Grenzüberwachung und die Aufteilung der Kosten geklärt werden. Zudem gebe es auf der tschechischen Seite ein Naturschutzgebiet.

Leichtere Begegnung

Die Bezirkshauptfrau des Bezirks Rohrbach, Wilbirg Mitterlehner, hebt hervor, dass durch einen offenen Grenzübergang die Zusammenarbeit mit tschechischen Partnergemeinden erleichtert werden würde. Auch Martin Felhofer, der Abt des Stiftes Schlägl, dem ein Teil des Böhmerwaldes gehört, spricht sich klar für eine Öffnung des Grenzübergangs aus. Das Adalbert-Stifter-Jahr 2005 sieht er als Anreiz, endlich die Begegnung der Menschen des gesamten Böhmerwaldgebiets "über die Grenzen hinweg" möglich zu machen. (afs, ah)

 

Quelle: Der Standard, erschienen am 3.8.2003
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