Ein Projekt, dessen Idee so alt ist, wie die Hochficht-Lifte selbst, will der neu gegründete Verein Schilift
Schwarzenberg realisieren: Den Schwarzenberg-Lift, der eine Verbindung zum Zwieselberg herstellen soll. Damit
hofft Schwarzenberg und die gesamte Böhmerwaldregion, die geschlossen dahintersteht, das
Wochenend-Verkehrschaos und den damit verbundenen Gästeverlust zu stoppen.
SCHWARZENBERG. "Bereits vor 40 Jahren gab es die Idee des Schwarzenberglifts", berichtet Bürgermeister Ernst
Greiner. Doch blieb es trotz einiger Anstrengungen und Bemühungen nur bei der Idee. Nun gäbe es Handlungsbedarf, sind
sich Greiner und der Obmann des Vereins Schilift Schwarzenberg, Dipl.-Ing. Walter Höllhuber, einig: "Wir hören immer
wieder von Gästen, dass sie sich die lange Anfahrtszeit aufgrund der Staus, die sich an den Wochenenden durch die enge,
kurvenreiche Zufahrt bilden, einfach nicht mehr antun wollen." Diese Gäste würden auf andere Lifte ausweichen, die ihnen
aber vom Gebiet her nicht so gefallen würden, weiß Höllhuber. Der neue, 1,2 km lange Lift, der spätestens 2003 fertig sein
soll und 30 bis 40 Millionen Schilling kosten wird, würde neben der Erweiterung des Schigebietes Hochficht eine zweite
Verkehrsanbindung ermöglichen und so Anfahrtswege verkürzen.
Der Zeitpunkt für die Forderung des Vereins ist günstig gewählt: Die Eigentümer der Hochficht-Lifte, das Stift Schlägl und
das Land OÖ, stehen derzeit mit ÖSV-Präsident Dr. Peter Schröcksnadel in Verhandlung über die Sanierung und
Modernisierung des Schigebietes. Der Schwarzenberg-Lift sollte in diese Planungen gleich miteinbezogen werden, wünscht
sich Vereinsobmann Höllhuber.