ns Leben gerufen wurde vergangene Woche der "Wegeerhaltungsverband Oberes Mühlviertel": Dieser ist nach
Eisenwurzen der zweite in Oberösterreich und hat sich die Finanzierung und Ausführung der Erhaltung des
bestehenden Wegenetzes in den Bezirken Rohrbach und Urfahr-Umgebung zum Ziel gesetzt.
ROHRBACH/URFAHR. Sämtliche Gemeinden aus den Bezirken Rohrbach und Urfahr-Umgebung haben sich diesem
Verband angeschlossen, zum Obmann wurde der Kollerschlager Bgm. Franz Saxinger gewählt. "Dank dieses
Zusammenschlusses muss nicht mehr jede Gemeinde auf eigene Faust handeln, der Verband verwaltet sämtliche
Aktivitäten, wie die Erhaltung, Sanierung und Instandsetzung oder die Beseitigung von Katastrophenschäden bei dem rund
1.750 km langen Güterwegenetz", so der Obmann. Ein Budget von S 63 Mio. steht dem Verband für diese Arbeiten zur
Verfügung. Saxinger: "Besonders erfreulich ist, dass die Landesmittel für derartige Maßnahmen verdoppelt wurden." Die
Gemeinden tragen jedoch weiterhin einen Anteil an den anfallenden Kosten. Seinen Sitz hat der neue Verband in der
Güterwegsmeisterei Rohrbach in der Gemeinde Berg bei Rohrbach, zum Geschäftsführer wurde Ing. Thomas Lang bestellt.