Sechs Finalspiele blieb SK Vöest Linz über Union Raika Arnreit erfolgreich, im siebenten Endspiel revanchierten sich die Mühlviertlerinnen auf ihre Weise: Mit 3:1 Sätzen ließen sie Vöest diesmal im Hallenfinale keine Chance und verteidigten damit den Hallentitel erfolgreich.
Union Raika Arnreit war in dieser Hallensaison eine Klasse für sich, bis zu zehn Zähler betrug der Vorsprung auf die Gegner. Ähnlich überlegen begannen die Mühlviertlerinnen in der ausverkauften Rennerschule in Linz auch das Endspiel gegen SK Vöest Linz, mit 15:4 und 15:5 schien das Finalspiel zu einem Blitzsieg zu werden. Neben der sicheren Abwehr beeindruckte vor allem die 17-jährige Schlägerin Margit Hofer, gegen deren Schläge Vöest machtlos war. Doch Vöest raffte sich im dritten Satz, unterstützt von einer Eigenfehlerserie Arnreits, nochmals auf und konnte diesen mit 16:14 für sich entscheiden. Danach bestimmte aber wieder Arnreit das Geschehen und holte sich mit 15:8 nach den Jahren 1992, 1993 und 1999 den insgesamt 4. Hallentitel.
Im Spiel um Platz 3 setzte sich doch etwas überraschend Sportunion Raika Zwettl gegen TS Schwarzach durch. Den Vorarlbergerinnen spielten wieder einmal ihre Nerven einen Streich, nach starkem Beginn und einer 2:0-Führung wurden sie immer unsicherer und so konnte Zwettl dieses Spiel nochmals umdrehen wobei Schwarzach im entscheidenden 5. Satz bereits 14:12 geführt hatte.
Ergebnisse der Finalspiele vom 12. Februar 2000 aus Linz:
Platz 3/4:
TS Schwarzach - Sportunion Raika Zwettl 2:3 (15:12, 15:11, 8:15, 13:15, 14:16)
Finale:
Union Raika Arnreit - SK Vöest Linz 3:1 (15:4, 15:5, 14:16, 15:8)
Endstand der Damen Hallenbundesliga 1999/2000:
1. Union Raika Arnreit (OÖ) - Österreichischer Meister Halle 2000
2. SK Vöest Linz (OÖ)
3. Sportunion Raika Zwettl (OÖ)
4. Turnerschaft Schwarzach (V)
Pressereferat Faustball (Damen),
Norbert Gahleitner