Am Mittwoch, den 13. Oktober wurde in der Wirtschaftskammer die Studie für das Technologiezentrum Rohrbach vorgestellt. Frau Dip.Ing. Frank von der Technologie Impulse Gesellschaft brachte die Ziele ihrer Studie auf den Punkt: ¨Wir hatten den klaren Auftrag, die vorliegenden Fakten nicht schönzuschreiben. Der Bezirk Rohrbach ist keine Industrieregion, ein
reines Technologiezentrum ist hier somit kaum zu realisieren."
Mit einem Innovations- und Dienstleistungszentrum (IDZ) im oberen Mühlviertel soll nun ein völlig neuer Weg eingeschlagen werden. Bei den Vorarbeiten zur Studie in vier Workshops hatte sich dieses Ziel bereits klar abgezeichnet: Die Unternehmer der Region sehen ihren Bedarf vor
allem an neuen Dienstleistungen und Informationstechnologie.
Herr Moser, Bürgermeister von Schlägel, brachte den Bedarf auf den Punkt: "Alle Gemeinden brauchen einen Abwassertechniker und wenden sich daher nach Linz. Dabei hätte ein Zivilingeneur der Abwassertechnik hier volle Auftragsbücher."
Das IDZ wird somit vor allem als Heimat für neue Dienstleister und Freiberufler dienen. Bis zur Eröffnung ist's jedoch noch ein weiter Weg:
Zuerst ist die schwierige Standortfrage zu klären, denn 8 Gemeinden haben sich für das IGZ beworben. Auch hier schlägt Frau Dipl.Ing. Frank neue Wege vor: Als erstes soll
mit einer Betreibergesellschaft die Finanzierung und der Betrieb gesichert sein. Dieses Gremium soll dann über den Standort entscheiden.