Einig ist sich die Kollegiale Führung des Landeskrankenhauses Rohrbach hinsichtlich einer Kooperation mit den
angesiedelten Medizinern im geplanten Ärztezentrum Rohrbach. Einig sind sich die Mitglieder der
Krankenhausdirektion aber auch, was den Standort betrifft: Demnach wäre das Zentrum in unmittelbarer Nähe
des Krankenhauses für die Patienten am sinnvollsten.
ROHRBACH. "Wir können uns nur wünschen, dass das Ärztezentrum zum Krankenhaus, und nicht, wie die Gemeinde
fordert, ins Pöschl-Areal kommt", erklärt der ärztliche Direktor, Prim. Dr. Walter Schmid. Die endgültige Entscheidung
müssten aber die Gesellschafter treffen. "Wir werden auf jeden Fall das Beste daraus machen", betont Schmid, dass das
LKH zur Zusammenarbeit mit den angesiedelten Ärzten bereit ist. So soll das Krankenhaus in erster Linie Standort für die
technischen Geräte sein, die auch vom Ärztezentrum genutzt werden können. In den Bereichen Fortbildung und
Öffentlichkeitsarbeit werden ebenfalls Kooperationen angestrebt. "Die Intensität der medizinischen Zusammenarbeit wird
natürlich vom Standort abhängen", ist sich die Kollegiale Führung - Dr. Schmid, Verwaltungsdirektor Josef Radler und
Pflegedirektor Franz Kepplinger &endash; sicher.
Ein weiterer Wunsch der Rohrbacher LKH-Direktion wäre die Errichtung einer Akut-Geriatrie. Schmid: "In dieser Einrichtung
sollen Patienten, die längerdauernd eine intensivere medizinische Pflege brauchen, stationär betreut werden."
Gerade aufgrund der Bevölkerungsentwicklung wäre eine derartige Einrichtung wichtig, denn diese Aufgabe könne nicht
durch niedergelassene Ärzte oder Pflege- und Altenheime durchgeführt werden, so der ärztliche Leiter weiter.
LKH Rohrbach im Internet
Ab heute, 4. April, ist das LKH Rohrbach übrigens im World Wide Web vertreten. Unter www.lkh-rohrbach.at erfahren
Internet-User alles Wichtige über die Landesanstalt. Außerdem wurde für die Mitarbeiter und Ärzte des Hauses selbst ein
Intranet entwickelt.