PLÖCKING/ST. MARTIN. "Mit der heutigen Wohnungsübergabe der GWB-Mietwohnungen wird ein weiterer Schritt für die
Dorferneuerung Plöcking gesetzt", freute sich St. Martins Bürgermeister Heinz Mittermayr über die Fertigstellung des
Holzbaus. 12 Wohnungen in einer Größe von 69 bis 79 m2 - jede mit einer zirka 7 m2 großen Loggia nach Süden - umfasst
die Wohnanlage. Der Keller wurde in Massivbauweise ausgeführt, darauf sind drei Wohngeschosse in Holzbauweise
aufgebaut. In Sachen Wärmeschutz, Dichtheit und Schallschutz braucht das Gebäude keine Konkurrenz mit klassischen
Bauweisen zu scheuen - im Gegenteil: Die Richtlinien für die Qualifikation "Energiesparhaus" wurden ohne zusätzliche
Maßnahmen erreicht und auch sonst werden "in allen drei wichtigen Bereichen der Bauphysik Spitzenqualitäten erzielt", so
Architekt DI Hans Buchberger.
Hackgut versorgt Gebäude mit Wärme
Die Beheizung des Objekts stellt ebenfalls ein Novum dar: Die Bauern Bernhard Gruber (vlg. Bauer zu Hart), Erwin Pusch
und Dr. Otto Plappart errichteten zusammen die Hackgutgemeinschaft "Fernwärme Plöcking". Dazu Dr. Plappart: "Wir haben
investiert, um auch für die Heizung eine innovative Lösung zu finden". Diese Lösung sieht so aus, dass mittels Hackgut das
GWB-Mietwohnhaus und das Feuerwehrhaus Plöcking, später der gesamte Ortskern - geplant sind die Sanierung des
denkmalgeschützten Gebäudes und der Bau eines zweiten mehrgeschossigen Wohnhauses der GWB - mit Wärme versorgt
wird.