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Kränze mit dem Umweltzeichen

Umweltministerium empfiehlt Kränze mit dem Umweltzeichen

Wien (pte) - In der Zeit um Allerheiligen haben Gärtnereibetriebe Hochbetrieb. Auch heuer haben sie für den umweltbewußten Konsumenten ein besonderes Angebot: Von Gärtnereien und Blumenhandlungen mit dem Österreichischen Umweltzeichen werden vollständig kompostierbare Kränze, Buketts und Blumengestecke angeboten. 44 Betriebe tragen das von Friedensreich Hundertwasser kreierte Öko-Label.

Die Unternehmen verzichten bei ihren Arrangements auf Bestandteile aus Kunststoff und beschichtetem Metall. Gerade diese Materialien sind es, die den Kompostierungsprozeß des Gebindes stören und nicht verrotten. Vor allem in Friedhöfen fallen jährlich große Mengen Grabschmuck an, die wegen ihres hohen Anteils an unverrottbarem Material zum Teil als Restmüll entsorgt werden müssen.

Die Umweltzeichenbetriebe ersetzen die oft verwendeten Styroporkerne durch Stroh, unbehandeltes Holz oder Pappe. Statt Kunststofffäden werden Viskose, Papier, Hanf oder Naturbast verwendet. Flitter, Kunststoffschaum und ähnliche Materialien, die beim Binden der Arrangements häufig eingesetzt werden, sind untersagt. Nur unbeschichteter dünner Eisendraht, der in Kompostieranlagen verrottet, ist erlaubt.

Die ökologischen Kriterien sind in der Umweltzeichen-Richtlinie "Kompostierbare Blumenarrangements und Kränze" detailliert festgelegt. Eine Liste der 44 Gärtnereibetriebe kann - nach Bundesländern gereiht - beim Bürgerservice des Umweltministeriums angefordert werden (Telefon: 0800 / 240 260 zum Ortstarif). Die meisten Öko-Gärtner, nämlich 20, sind in der Steiermark zu finden, acht gibt es in Oberösterreich, sieben in Kärnten, drei in Tirol, je zwei in Salzburg und Vorarlberg, je einen in Niederösterreich und Wien.

 

Quelle: Pressetext Austria, erschienen am 27.10.1999
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