Vor neun Jahren übersiedelte die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Rohrbach in ein neues, modernes
Gebäude. Seither gilt diese Einrichtung mit den beiden angebotenen Ausbildungen als Sprungbrett für Berufe im
sozialen Bereich.
ROHRBACH. Drei Jahre dauert der Lehrgang zur Diplomschwester bzw. zum Diplompfleger. Und das Interesse daran ist
groß, wie Schuldirektorin Ida-Christine Schwarzmann bestätigt: "Wir haben im Durchschnitt 50 bis 60 Bewerber, davon
werden jährlich 20 aufgenommen." Neben der körperlichen und geistigen Eignung, der psychischen Belastbarkeit sowie der
Ablegung eines an allen Krankenpflegeschulen einheitlichen Aufnahmetests, zählen unter anderem auch ein Mindestalter
von 17 Jahren und die erfolgreiche Absolvierung von zehn Schulstufen zu den Voraussetzungen für den Schulbesuch.
Schwarzmann: "Ich rate aber immer allen Interessierten zu einem Schulabschluss, ehe sie sich für diese weitere Ausbildung
entscheiden." Der Lehrgang selbst ist sehr praxis-orientiert, auch beim schulautonomen Bereich wird Theorie mit Praxis
kombiniert. Dazu Schwarzmann: "Wir bieten hier Grundkurse in Kinästhetik und basale Stimulation an, die von kompetenten
Trainern gehalten werden."
Ähnliche Inhalte zeigt auch die einjährige Ausbildung zum Pflegehelfer, wobei jedoch größeres Augenmerk auf
Kommunikation gelegt wird. Dieser Lehrgang ist besonders für Wiedereinsteigerinnen interessant. Nicht zuletzt deshalb, weil
der Unterricht sehr familienfreundlich eingeteilt wird.
Anmeldungen für beide Ausbildungsrichtungen sind jeweils von November bis Jänner möglich.